hydros®LEAD

Speziell entwickeltes Verfahren zur grabenlosen Auswechslung von Hausanschlussleitungen aus Blei in der Trinkwasserversorgung.

Expo 2000

Im Jahre 1993 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Richtwert für gelöstes Blei im Trinkwasser auf 10 µg/l gesenkt. Insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder stellt gelöstes Blei im Trinkwasser eine Gesundheitsgefährdung dar.

Um diesen Richtwert zu garantieren, müssen zukünftig ca. 85% aller vorhandenen Hausanschlussleitungen aus Blei erneuert werden. Mit den bisher bekannten Verfahren, z. B. hydros®BOY, ist dieses nicht möglich, da aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Bleimateriales auf diese Leitungen keine axialen Kräfte ausgeübt werden können.

hydros®PLUS Spezialeinheit

Durch den Einsatz eines neuentwickelten Spezialzugschlauches, der eine form- und reibschlüssige Verbindung zwischen Bleileitung und Zugelement realisiert, wird die erforderliche Zugkraft kontinuierlich auf der Gesamtlänge der Auswechselstrecke in die Bleileitung eingeleitet, so dass das Bleimaterial mittels axialer Zugkräfte aus dem Erdreich entfernt werden kann.

hydros®LEAD-Anlage im Einsatz

Hierzu wurde weiterhin eine neue speziell entwickelte hydraulische Zieheinrichtung hergestellt. Der Einsatz der Keyhole-Technik garantiert einen besonders wirtschaftlichen Erfolg jeder Auswechslung.

Das hydros®LEAD-Verfahren ist ein anerkanntes Projekt der weltweiten Projekte der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover, was den besonders innovativen Charakter dieses Verfahrens verdeutlicht.

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