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Mit dem neuen hydros®SAFETY-Verfahren können
vorhandene Grauguss- und Asbestzementleitungen vorzugsweise gegen PE-Rohre
in der Nennweite DN 100 bis DN 300 ausgetauscht werden.
Dieses Verfahren arbeitet nach dem Prinzip des Berstlining-Verfahrens
oder auch Cracking-Verfahren genannt. Der entscheidende Qualitätsunterscheid
zwischen den beiden Verfahren ist jedoch, dass beim hydros®SAFETY-Verfahren
die neuen Produktenrohre nie mit den verfahrensbedingt entstandenen Altrohrscherben
in Berührung kommen können.
Dies ist von größter Wichtigkeit, da alte Gussrohrscherben,
wenn sie auf das neue PE-Rohr drücken, also Punktlasten erzeugen,
mittelfristig zu Weißbrüchen führen. Diese treten oftmals
erst nach 5 bis 12 Jahren auf und sind bei der Abnahme vorerst nicht als
Schlechtleistung erkennbar.
Weiterhin beschädigen die scharfkantigen Gussrohrscherben oftmals
die Rohraußenfläche, d.h. es werden Riefen erzeugt, die ebenfalls
häufig nicht erkannt werden, später aber zum Versagen der Leitung
führen.
Diese Nachteile sind beim hydros®SAFETY-Verfahren
zu 100 % ausgeschlossen. Die Verfahrenstechnik verhindert eine Berührung
des neuen Rohrstranges mit dem Gussrohrscherben, da das neue Rohr von
einer thixotropen Schutzschicht umgeben ist, die sich verfahrens-bedingt
in gleicher Schichtdicke um das ganze Rohr (d ³ 18mm) befindet.
Damit diese Stützflüssigkeit nicht in Hohlräume abfließen
kann, wird das neue Rohr mit einem Gewebe umhüllt, das als Schalung
für den "Füllmörtel" dient. Der Füllmörtel
und das Stützgewebe sind gas- und wasserdurchlässig. Somit ist
sicher gestellt, dass spätere Schäden gleich welcher Art direkt
im Bereich des Schadens geortet werden können, was z.B. bei der Verwendung
von herkömmlichen Schutzrohren, in denen die neuen Produktenrohre
eingezogen werden, nicht möglich ist.
Das hydros®SAFETY-Verfahren kann derzeit auf
Einzellängen bis 100 m durchgeführt werden. Im Laufe des Jahres
2005 sollen 150 m realisiert werden.
Der Durchmesser kann um mindestens eine Stufe erweitert werden. Vor der
Auswechslung sind eventuell vorhandene Hausanschlüsse von der Leitung
zu trennen. Formstücke, Armaturen und eventuell vorhandene Rohretagen
sind ebenfalls vorher zu entfernen.
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