Gewebeschlauchverfahren starline®

Beim starline®-Verfahren wird ein nahtlos rundgewebter Gewebeschlauch aus Polyestergewebe mit einer Kunststoffbeschichtung im Reversionsverfahren, d.h. Umkrempelverfahren mittels Überdruck, in die zu sanierende Leitung eingefahren und mit einem lösungsmittelfreien Zweikomponenten-Klebstoff mit der Rohrinnenwand vollflächig verklebt.

Die wichtigsten Vorteile dieses Verfahrens sind:

Sogar im Falle eines Rohrbruchs bleibt die Leitung betriebssicher, d.h. dicht.

Rohrbruchsicherheit des Gewebeschlauches

Aufgrund der vollflächigen Verklebung gibt es keine Hinterwanderungsprobleme, d. h. auch nach einer Sanierung im starline®-Verfahren kann die Rohrleitung für weitere Hausanschlussleitungen problemlos konventionell angebohrt werden.

Gegenüber anderen bekannten Reliningverfahren findet bei dem Gewebeschlauchverfahren nur eine minimale Querschnittsreduzierung von wenigen Millimetern statt, so

dass die Transportkapazität der sanierten Rohrleitung erhalten bleibt und sogar aufgrund verbesserter Rohrrauhigkeit erhöht werden kann.

Nach einer Sanierung können sämtliche Rohrleitungsarbeiten mit konventioneller Rohrleitungsbautechnik durchgeführt werden, d.h. es sind keine Spezialwerkzeuge oder Spezialanschlussstücke erforderlich.

Drucktrommel im Einsatz

Eine im starline®-Verfahren sanierte Rohrleitung hat bei
uneingeschränkter Statik der Altrohrleitung eine mindestens so hohe Lebensdauer wie eine neuverlegte PE-HD-Leitung.

Folgende starline®-Verfahren werden zur Zeit eingesetzt:

starline®200-Verfahren

Zur Sanierung von Gashausanschlussleitungen mit bis zu 5 x 90° Bögen
starline®1000-Verfahren Zur Sanierung von Trinkwasserversorgungsleitungen bis DN 600 einschließlich Zulassungen gemäß DVGW 270 und KTW-Empfehlungen
starline®2000-Verfahren Zur Sanierung von Gasversorgungsleitungen bis DN 600 und einem maximalen Betriebsdruck von
4 bar einschließlich Zulassungen
DIN 30658 und DVGW Arbeitsblatt G 478.

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