starline®1000/2000 |
| Sanierung von Trinkwasser- und Gasrohrversorgungsleitungen im starline®1000 und starline®2000-Verfahren. | |
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Mit dem in der Unternehmensgruppe Karl Weiss entwickelten und patentierten starline®2000-Verfahren wurden seit 1991 über 600 km Druckrohrleitungen in einem Durchmesserbereich von DN 100 - DN 600 in der Ortsgasversorgung erfolgreich saniert.
Das Verfahren besitzt die DVGW-Zulassung bis zu einem Betriebsdruck von 4 bar und erfüllt alle Anforderungen der DIN 30658 Teil 1 (Mittel zum nachträglichen Abdichten von erdverlegten Gasleitungen). Durch die Anwendung des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) Arbeitsblattes G 478 (Sanierung von Gasrohrleitungen durch Gewebeschlauchrelining - Anforderungen, Gütesicherung und Prüfung) wird die qualitätsgerechte Ausführung jeder Sanierung gewährleistet, darüber hinausgehend wurde noch eine eigene Qualitätssicherung im Rahmen der Verfahrensdurchführung aufgebaut. Somit zählt das Gewebeschlauchverfahren starline® mit zu einem der höchstwertigen Sanierungsverfahren, die dem Markt weltweit zur Verfügung stehen.
Die Reinigung der Rohrleitungen erfolgt in der Regel im Sandstrahlverfahren. Eine absolut gründliche Reinigung der Innenwandung der Rohrleitung ist die Voraussetzung einer qualitätsgerechten Sanierungsleistung. Für Verunreinigungen, die nicht im Sandstrahlverfahren zu beseitigen sind, wurde die Wasserhöchstdruckreinigung in der Unternehmensgruppe Karl Weiss entwickelt. Hierbei schneidet ein unter extrem hohen Druck stehender Wasserstrahl die Verunreinigungen von der Rohrwand, ohne jedoch die Rohrwand dabei zu beschädigen. Für die Sanierung im Trinkwasserbereich wurde das Gewebeschlauchverfahren zum starline®1000-Verfahren weiterentwickelt. Hierbei erfüllt das starline®1000-Verfahren alle in Deutschland erforderlichen trinkwasserhygienischen Prüfungen, d. h. im einzelnen:
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Die entscheidenden Vorteile einer Sanierung im starline®-Verfahren sind Schnelligkeit, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit. Durch den Einsatz von mobilen Sanierungseinheiten können auch in beengten innerstädtischen Bereichen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, die nicht direkten Zugang für ein Sanierungsfahrzeug bieten.
Nach der eigentlichen Sanierung, die z. B. für einen 200 m langen Abschnitt ca. nur eine Stunde dauert, kann die Sanierungseinheit direkt wieder von dem Sanierungsabschnitt abgekoppelt werden und steht somit mehreren Sanierungsvorgängen an einem Tag zur Verfügung. Die anschließende Aushärtung des Klebstoffsystemes kann unter Umgebungstemperatur oder unter erhöhter Temperatur erfolgen:
Nach dem Aushärten des Klebstoffsystemes werden die vorhandenen Abgänge und Hausanschlussleitungen grabenlos mit einem selbstentwickelten TV-unterstützten Robotersystem geöffnet. Somit reduzieren sich die erforderlichen Tiefbauarbeiten auf kleine Start- und Zielbaugruben an den Versorgungsleitungen, die einen Abstand, je nach Durchmesser, zwischen 150 m bis 250 m angeordnet sind. Durch eine ständige Weiter- und Neuentwicklung der starline®-Technik werden die bestehenden Verfahren laufend optimiert und neuen Marktanforderungen angepasst sowie neue Schlauchverfahren für alle Medien und Druckstufen entwickelt. Aufgrund eines ständig wachsenden Kostendruckes und immer weiterer Umweltauflagen durch die Zulassungsbehörden wird das Gewebeschlauchverfahren gegenüber der konventionellen offenen Bauweise, insbesondere im innerstädtischen Bereich, zukünftig immer mehr zum Einsatz kommen. |
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