starline®HPL-G |
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starline®HPL-G
Rehabilitation von Gas-Transportleitungen bis 30 bar Betriebsdruck |
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dem Gewebeschlauchreliningverfahren starline®HPL-G
werden Gastransportleitungen mit einem Betriebsdruck bis 30 bar in Einzellängen
bis 600 m rehabilitiert, um den erforderlichen Sicherheitsstandard schnell
und dauerhaft wiederherzustellen. Zur Erfüllung der daraus resultierenden
Anforderungen kommen als Materialien ein nahtlos gewebter, kunststoffbeschichteter
Gewebeschlauch aus hochfesten Garnen in Verbindung mit einem speziellen,
kaltaushärtenden Epoxidharzsystem zum Einsatz. Vor der Auskleidung
wird die außer Betrieb genommene Rohrleitung gründlich - vom
Verschmutzungsgrad abhängig - mit Wasser-Höchstdruck und anschließend
durch Strahlen mit Granulat gereinigt und aufgeraut. Da der Gewebeschlauch in seinem Durchmesser auf den Innendurchmesser der zu rehabilitierenden Leitung ausgelegt ist, wird trotz des hochfesten Gewebes eine faltenfreie Auskleidung erreicht. Durch das kaltaushärtende Klebstoffsystem mit einer sehr langen Topfzeit werden die bei Warmaushärtung auftretenden thermisch induzierten Spannungen in der vorhandenen Rohrleitung, die insbesondere bei bitumenummantelten Transportleitungen Schweißnahtbrüche verursachen, ausgeschlossen. Nach der Aushärtung des Klebstoffes ist der Gewebeschlauch vollflächig und dauerhaft mit dem Altrohr verklebt. Dadurch wird eine Gasunterwanderung verhindert und die Innenkorrosion gestoppt. Das starline®HPL-G-Verfahren besitzt eine Zulassung nach DVGW VP 404 für einen maximalen Betriebsdruck von 30 bar. Die durch 10000-Stunden-Zeitstandversuche nachgewiesene Lebensdauer beträgt bei einem mehr als zweifachen Sicherheitsfaktor mindestens 50 Jahre zur Überbrückung von Korrosionsschäden mit einem Durchmesser bis 50 mm. Eine derartige Schadensgröße ist entsprechend einer hierfür durchgeführten Untersuchung der Ruhrgas zum Korrosionsverhalten von Gastransportleitungen außerhalb von Streustrombeeinflussung und bei einem reduzierten KKS ausgehend von ersten Undichtigkeiten frühestens nach einem Zeitraum von 40 Jahren zu erwarten. Existierende und zukünftige Korrosionsdurchbrüche, die insbesondere bei Gashochdruckleitungen ein enormes Risikopotential darstellen, werden daher mit dem starline®HPL-G-Verfahren effizient, schnell und dauerhaft beseitigt. Dadurch wird der erforderliche Sicherheitsstandard dauerhaft wieder hergestellt und zusätzlich eine Minimierung des Risikos von Schweißnahtbrüchen erreicht. Eine wirtschaftliche Verfahrensdurchführung wird durch die Inspektion und Rehabilitation von langen Rohrleitungsabschnitten, für die eine völlig neuartige und auf die spezifischen Anforderungen abgestimmte weltweit einmalige Verfahrenstechnik zur Verfügung steht, ermöglicht. Der gesamte Ablauf zur Rehabilitation von Gas- bzw Trinkwassertransportleitungen basiert auf dem Grundprinzip des bewährten starline®1000/2000-Verfahrensablaufs, wobei folgende grundlegende Änderungen bestehen: |
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| Einsatzbereiche: | |
| Medium: Dimension: Länge: |
Erdgas bzw.
Trinkwasser DN 200 - DN 600 (1200) bis 600 m Einzelsanierungslänge |
| Altrohrmaterial:
geschweißte Stahlleitungen Bei Anwendungsfällen, wie: |
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| kann
das starline®HPL-G-Verfahren zur Wiederherstellung
der Betriebssicherheit eingesetzt werden. Nach der Rehabilitation kann die
Leitung wieder mit dem ursprünglichen Betriebsdruck genutzt werden.
Leitungen mit Durchrostungen von 50 mm Durchmesser bleiben betriebssicher. Daher werden die so rehabilitierten Rohrleitungen auch einer neuen Leitung gleichgesetzt und im Gegensatz zu Reparaturverfahren wie z.B. ZM-Auskleidung voll aktiviert (nach der Rehabilitation mit dem starline®HPL-G-Gewebeschlauchverfahren werthaltige, abschreibungsfähige Leitung). Tiefbauarbeiten werden gegenüber der offenen Bauweise über 95 % reduziert, da durchmesserabhängig nur noch alle ca. 450 bis 600 Meter eine Baugrube benötigt wird. |
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