Gewebeschlauchverfahren starline®

Bei dem starline®-Gewebeschlauchverfahren wird ein kunststoffbeschichteter Gewebeschlauch aus Polyster mit einem lösungsmittelfreien Zweikomponentenklebstoff mit der zu sanierenden Leitung verklebt.

Rohrbruchsicherheit des Gewebeschlauches

Dieses Verfahren wurde Anfang der 90er Jahre von der Unternehmensgruppe Karl Weiss entwickelt.

Der Schwerpunkt der Arbeiten mit dem starline®2000-Verfahren lag damals bei der Berliner GASAG AG, wobei insbesondere im Ostteil der Stadt die undichten Gasleitungen wieder abgedichtet wurden.

Die Undichtigkeiten waren die Folge von der Erdgasumstellung von Stadtgas auf trockenes Erdgas und die hiermit verbundene Austrocknung der Dichtelemente

in den Stemmuffenverbindungen der Graugussrohre.

Selbstverständlich können mit diesem Verfahren aber auch andere Rohrmaterialen als Grauguss erfolgreich saniert, also wieder abgedichtet werden.

Drucktrommel im Einsatz

Seit der Einführung des Verfahrens bei der GASAG wurden mehr als 400 km Druckrohrleitungen erfolgreich im starline®2000-Verfahren saniert.

Insgesamt werden heute die folgenden starline®-Verfahren erfolgreich eingesetzt.

starline®200-Verfahren

Gewebeschlauchverfahren zur Sanierung von Gashausanschlußleitungen mit bis zu 5 x 90°Bögen.
starline®1000-Verfahren Zur Sanierung von Trinkwasserversor-gungsleitungen bis DN 600 und Erfüllung der KTW-Empfehlungen sowie DVGW Arbeitsblatt W270.
starline®2000-Verfahren Zur Sanierung von Gasversorgungs-leitungen bis DN 600 und Erfüllüng der DIN 30658 und DVGW Arbeitsblatt G 478.

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